Fallstudie 1: Standort- und Transportplanung
Problemstellung: Produkte müssen den Lägern zugeordnet werden, wobei die Aufwendungen der Routenzüge für den Transport der Produkte vom Lager zum Montageplatz am Band minimiert werden sollen. Des Weiteren muss berücksichtigt werden, dass die Läger kapazitiert sind. Die Fahrtstrecken der Routenzüge sind schon fix und für jede Kombination aus Lager und Montageplätzen ist exakt ein Routenzug zuständig. Diese Mittelfristplanung soll maximal 2-3 mal pro Jahr durchgeführt werden. Daher sind Laufzeiten für die Berechnung bis zu 10h unproblematisch (bis zum nächsten Arbeitstag). 
Unsere Lösung: Es wurde ein gemischt-ganzzahliges Optimierungsmodell entwickelt, in einer freien Modellierungssprache umgesetzt und mit einem Open Source Solver gelöst. Als Frontend für die Optimierung wurde eine Anwendung auf Basis von Microsoft Office (r) entwickelt. Diese erlaubt den Import der Daten, den Aufruf des Solvers sowie die Auswertung der Ergebnisse.

 

Fallstudie 2: Losgrößen- und Reihenfolgeplanung
Problemstellung: Aufgrund reihenfolgeabhängiger Rüstzeiten (mehrere Stunden) durch die Reinigung der Anlage war es notwendig, eine Mittelfristplanung mit einem Horizont von bis zu 12 Wochen durchzuführen. Somit können sinnvolle Rüstsequenzen festgelegt werden und Entscheidungen über Wochenend-/Zusatzschichten getroffen werden. Dabei sollten zudem prozessbedingte Mindestlose eingehalten werden.
Unsere Lösung: Ergebnis war eine Java-Applikation mit Import- und Exportfunktionalität zu Excel und einer direkten programmatischen Schnittstelle zu einem kommerziellen Solver. Da sich das Problem aufgrund seiner Komplexität nicht optimal lösen ließ, wurde auf Basis des Solvers eine Heuristik entwickelt, die sehr gute Lösungen erzeugte. Diese konnten schließlich mit Hilfe von Gantt-Charts visualisiert werden.

 

Fallstudie 3: Maschinenbelegungsplanung (operative Feinplanung)
Problemstellung: Freigegebene SAP Fertigungsaufträge mit Eckstart- und -endtermin sollen bestmöglich auf den Bearbeitungsstationen verteilt werden, sodass die Anlage maximal ausgelastet ist. Dabei müssen die limitierten Personalkapazitäten und die Verfügbarkeit von Wartenträgern berücksichtigt werden. Ergebnis soll ein optimierter Belegungsplan sein, der an die Anlage überspielt wird.
Unsere Lösung: Es wurde eine Webapplikation entwickelt, die mit Standard-Webbrowsern bedient werden kann. Diese Applikation ist in der Lage, von SAP Fertigungsaufträge auszulesen und aus diesen mit Hilfe von Optimierung einen Plan zu generieren. Dieser kann mit Simulation bewertet werden und schließlich über einen OPC-Server zur Anlage überspielt werden.
 
Praxisbeispiele:

Realisierter Kundennutzen

  • Transparenz der Prozesse
  • Minimierung der Kosten bis zu 80%
  • Verbesserung und Automatisierung der Prozessabläufe
  • Schnellere Neuplanung bei Störungen (50% Steigerung)
  • Quantitative Aussagen über Lösungsqualität
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